Kellerboden: Wie man ihn richtig sanieren, abdichten und vor Feuchtigkeit schützt

Ein Kellerboden, die tragende Fläche im Untergeschoss eines Gebäudes, die direkt mit Erdreich und Grundwasser in Kontakt steht. Auch bekannt als Kellergeschossboden, ist er der erste Angriffspunkt für Feuchtigkeit, Schimmel und strukturelle Schäden. Wenn er nass wird, ist das kein Zeichen von schlechtem Lüften – das ist ein bauliches Problem. Viele Hausbesitzer versuchen, es mit Trocknern oder Abtrocknungsmitteln zu lösen. Aber das ist, als würde man ein lecken Dach mit einem Eimer auffangen. Der Kellerboden braucht eine dauerhafte Lösung – und die beginnt mit der richtigen Diagnose.

Was du brauchst, hängt davon ab, woher das Wasser kommt. Kommt es von oben? Dann ist es oft eine undichte Bodenplatte oder fehlerhafte Dichtung zwischen Wand und Boden. Kommt es von unten? Dann arbeitet das Grundwasser gegen deine Konstruktion – und da hilft kein Lüften. Hier brauchst du ein Drainagesystem, ein um das Gebäude geführtes Rohrsystem, das Grundwasser gezielt abführt, bevor es in den Keller eindringen kann. Auch bekannt als Kellerentwässerung, ist es die einzige Methode, die nach DIN 4095 zertifiziert ist und dauerhaft wirkt. Ein anderes zentrales Element ist die Kellerabdichtung, die äußere oder innere Schutzschicht, die verhindert, dass Wasser durch Mauerwerk oder Beton eindringt. Sie ist kein Klebeband – sie ist ein professionell verlegtes System aus Bitumen, Kunststofffolien oder Mineralischen Beschichtungen. Aber Achtung: Abdichten allein reicht nicht, wenn das Wasser nicht abgeführt wird. Das ist der häufigste Fehler. Du kannst die Wände wasserdicht machen – aber wenn das Wasser unter dem Boden bleibt, drückt es einfach nach oben. Und dann hast du einen nassen Kellerboden – trotz teurer Abdichtung.

Was viele nicht wissen: Ein trockener Kellerboden ist nicht nur ein Komfortgewinn. Er verhindert Schimmel, erhöht den Wert deiner Immobilie und senkt die Heizkosten. Ein feuchter Keller kostet dich jährlich bis zu 15 % mehr Energie – weil die Wände kalt bleiben und die Heizung ständig nachlegen muss. Und wer hat schon Lust auf muffige Luft, Schimmelgeruch und die Angst, dass der Bodenbelag aufquillt?

In der Sammlung unten findest du klare Anleitungen, wie du den Kellerboden richtig sanierst – von der Diagnose bis zum Einbau von Drainagen, von den Kosten bis zu den Fehlern, die du unbedingt vermeiden musst. Keine Theorie. Nur das, was in der Praxis funktioniert.

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