Cottagecore im Haus: So schaffst du Romantik und Gemütlichkeit in deiner Wohnung

Stell dir vor, du kommst nach Hause, ziehst deine Schuhe aus, und atmest tief ein. Der Duft von getrockneten Lavendelsträußen liegt in der Luft, das Licht fällt sanft durch leichte Leinenvorhänge, und überall liegen Kissen aus unregelmäßig gewebtem Baumwollstoff. Kein kahler Boden, keine glatten Metallkanten - nur Holz, Leinen, Ton und ein bisschen Staub auf dem Regal, den du bewusst nicht wegwischst. Das ist Cottagecore. Kein Trend, der nur für Instagram gedacht ist. Sondern eine Art, zu Hause zu sein - wirklich.

Was Cottagecore wirklich bedeutet - und was nicht

ist kein Stil, den du einfach kaufst. Es ist kein Look, den du mit einem neuen Sofa und ein paar Blumen aus dem Supermarkt umsetzt. Cottagecore ist eine Haltung. Es ist die Sehnsucht nach etwas Echtem, nach Zeit, die langsamer vergeht, nach Dingen, die Geschichten haben. Der Name kommt aus dem Englischen: Cottagecore ist ein Einrichtungs- und Lebensstil, der die romantische Nostalgie für ein einfaches, ländliches Leben in der eigenen Wohnung lebendig macht. Es geht nicht um perfekte Ordnung. Es geht um Wärme. Um Schichten. Um das Gefühl, in einem Buch zu leben, das du schon kennst - aber immer wieder neu entdeckst.

Entstanden ist der Trend auf Tumblr und Instagram, als viele Menschen während der Pandemie das Gefühl hatten, dass die Welt zu schnell, zu laut, zu digital wurde. Plötzlich war es cool, selbst Brot zu backen, Kräuter auf der Fensterbank zu ziehen, alte Kleider zu flicken. Und das hat sich aufs Wohnen übertragen. Statt minimalistischer Weißwände wollte man Stoffe, die sich anfühlen wie Erinnerungen. Statt glänzenden Oberflächen wollte man Holz, das seine Spuren trägt.

Die fünf Säulen des Cottagecore

Wenn du Cottagecore in dein Zuhause bringen willst, brauchst du keine komplizierten Regeln. Aber du brauchst fünf Grundpfeiler - und die sind einfach, aber tief:

  1. Natürliche Materialien - Holz, Leinen, Baumwolle, Jute, Sisal, Kokos, Ton. Kein Kunststoff, kein glänzender Lack. Alles, was von der Erde kommt. Eiche, Buche, Ahorn - massive Möbel, nicht Platten. Die Oberflächen sollten rau wirken, nicht poliert. Ein Tisch aus altem Holz mit kleinen Kratzern? Perfekt.
  2. Sanfte Farben - Nicht Weiß, nicht Grau. Sondern Beige, Creme, hellbraun, Terrakotta, zartes Mint, milchiges Grau. Farben, die wie Sonnenlicht auf einem Feld wirken. Blumenmuster? Ja - aber nur zart, nicht aufdringlich. Maximal drei Muster pro Raum, sonst wird’s kitschig.
  3. Textur über Menge - Es geht nicht darum, alles zu füllen. Sondern darum, jeden Raum mit Schichten zu umgeben. Ein Leinengardine, ein gehäkelter Deckenwurf, ein Kissen aus Wolle, ein Holzregal mit getöpferten Vasen. Jedes Element hat eine andere Oberfläche. Das macht den Raum lebendig.
  4. Vintage und DIY - Alte Möbel von Flohmärkten, selbstgemachte Kerzen, handgestrickte Decken, getrocknete Blumen aus dem Garten. 78 % der Menschen, die Cottagecore einrichten, haben mindestens ein selbstgemachtes Element. Das ist nicht optional. Das ist der Kern. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur machen.
  5. Die Küche als Herz - Hier wird Cottagecore lebendig. Eine alte Spüle aus Emaille, ein Holztisch mit Wachs überzogen, Kräuter in Töpfen auf der Fensterbank, Töpfe aus Gusseisen, ein Holzlöffel, der schon drei Generationen durchgemacht hat. Die Küche ist kein Ort zum Kochen - sie ist ein Ort zum Leben.

Wie Cottagecore sich von anderen Stilen unterscheidet

Manchmal wird Cottagecore mit Skandinavisch verwechselt. Oder mit Landhausstil. Aber das ist ein Irrtum.

Skandinavisch ist klar. Minimal. Licht. Weiß. Linien. Cottagecore ist weich. Verwirrt. Verwöhnt. Es hat keine klare Linie - es hat eine Handarbeit. Es hat einen Fleck auf der Tischplatte, den du nicht entfernst, weil er zu deinem Alltag gehört.

Landhausstil ist oft kitschig. Blumenmuster überall, zu viel Porzellan, zu viel Rosé. Cottagecore ist anders. Es ist nicht versucht, perfekt zu sein. Es ist versucht, echt zu sein. Ein altes, verbeultes Blechdöschen mit Tee? Ja. Ein teures Porzellan mit Goldrand? Nein.

Und der industrielle Loft? Beton, Metall, Kabel. Cottagecore ist das Gegenteil. Es ist Holz, das sich wärmt, wenn du dich hinsetzt. Es ist Leinen, das sich sanft im Wind bewegt. Es ist das Gefühl, nicht in einer Wohnung zu leben, sondern in einem Stück Natur, das du umarmt hast.

Eine rustikale Küche mit Emaillespüle, Holztisch und Kräutertöpfen am Fenster, warm und eingeladen.

Wie du anfängst - ohne alles umzubauen

Du musst nicht dein ganzes Haus umbauen. Du musst nicht 4.200 Euro ausgeben. Du musst nicht drei Monate warten.

Beginne mit einem Raum. Oder sogar mit einer Ecke.

  • Tausche deine Kunststoffvorhänge gegen Leinen. Das allein verändert das Licht. Das allein verändert die Stimmung.
  • Stell ein paar Trockenblumen in eine alte Flasche. Lavendel, Getreideähren, Schafgarbe. Kauf sie nicht. Sammle sie. Gehe raus. Nimm, was da ist.
  • Leg einen gehäkelten Wurf über dein Sofa. Du kannst ihn selbst machen - oder auf einem Flohmarkt finden. Hauptsache, er fühlt sich an, als hätte jemand Zeit in ihn gesteckt.
  • Stell ein Holzregal auf, das du selbst gestrichen hast. Mit weißer Farbe. Nicht perfekt. Mit ein paar Pinselstrichen, die nicht gerade sind. Das ist es, was es schön macht.
  • Verstecke deine Smart-Home-Geräte. Der Fernseher hinter einem Vorhang, die Lautsprecher in einem Holzkasten, die Lampe mit einem Schalter aus Holz. Technik darf da sein - aber sie darf nicht stören.

Ein Nutzer schrieb in einem Forum: „Die größte Hürde war, nicht in Kitsch abzugleiten - durch gezielte Auswahl von maximal drei floralen Mustern pro Raum konnte ich dies vermeiden.“ Das ist der Schlüssel. Weniger ist mehr. Aber nicht minimalistisch. Sondern bewusst.

Was Cottagecore mit deiner Seele macht

Es gibt Studien, die zeigen: Wer mit natürlichen Materialien lebt, hat niedrigere Cortisolwerte. Um durchschnittlich 15,7 %. Das ist kein Zufall. Das ist Biologie. Unsere Körper erinnern sich an Wälder. An Holz. An Leinen. An Erde.

Cottagecore ist kein Dekorationsstil. Es ist eine Heilung. Eine Antwort auf die digitale Überlastung. Auf die Unruhe. Auf die Angst, nie genug zu sein. In einem Cottagecore-Zuhause brauchst du nicht zu perfekt sein. Du brauchst nicht zu arbeiten. Du brauchst nicht zu produzieren. Du brauchst nur zu sein.

Dr. Eva Müller, Innenarchitektin und Autorin von „Ästhetik des Alltags“, sagt: „Cottagecore ist eine Sehnsucht nach Authentizität in einer zunehmend digitalisierten Welt.“ Und das ist es. Es ist der Versuch, einen Ort zu schaffen, an dem du dich sicher fühlst. Nicht weil alles perfekt ist. Sondern weil alles echt ist.

Ein kleiner Balkon mit getrockneten Blumen, selbstgemachten Kerzen und einem Rattanstuhl als ruhiger Rückzugsort.

Die Zukunft von Cottagecore - und was du beachten solltest

Der Markt wächst. In Deutschland wurden 2023 Produkte im Cottagecore-Stil für 1,87 Milliarden Euro verkauft. Der Trend ist kein Sommerhoch. Er bleibt. Und er verändert sich.

Es gibt jetzt Gothic Cottagecore ist eine dunklere Variante mit schwarzen Holzmöbeln, tiefen Rot- und Purpurtönen und mystischen Elementen wie Kerzen und alten Büchern. Und Coastal Cottagecore ist eine leichtere, luftigere Variante mit weißen Leinen, marineblauen Akzenten und Muscheln als Deko. Und Urban Cottagecore ist die Form für Stadtwohnungen: klein, aber voller Textur, mit Pflanzen auf dem Balkon, Holzregalen und selbstgemachten Teesorten.

Aber Achtung: Nicht alles, was „Cottagecore“ heißt, ist es auch. Viele Marken verkaufen jetzt „Cottagecore“-Kissen mit perfekten Blumenmustern - aus Polyester. Das ist nicht Cottagecore. Das ist Marketing. Cottagecore ist nicht perfekt. Es ist nicht neu. Es ist nicht teuer. Es ist handgemacht. Es ist verbraucht. Es ist geliebt.

Wenn du dich für diesen Stil entscheidest, dann nicht, weil er gerade trendy ist. Sondern weil du ihn brauchst. Weil du dich danach sehnst, in einem Raum zu sein, der dich hält. Der dich umarmt. Der dir sagt: Du bist hier. Du bist sicher. Du bist zu Hause.

Kann man Cottagecore auch in einer kleinen Wohnung umsetzen?

Absolut. Cottagecore ist nicht groß. Es ist tief. In einer kleinen Wohnung funktioniert es sogar besser. Konzentriere dich auf Textur statt Größe. Ein Leinenvorhang, ein Holzregal mit getrockneten Kräutern, ein gehäkelter Wurf auf dem Stuhl - das reicht. Vermeide große Möbel. Nimm kleine, alte Stücke. Ein Tisch aus dem Flohmarkt, ein Hocker aus Rattan, ein Nachttisch mit einer Kerze. Weniger Platz bedeutet nicht weniger Seele.

Ist Cottagecore teuer?

Es kann teuer sein - wenn du neue, „authentische“ Möbel kaufst. Aber es muss nicht. Die meisten Menschen sparen, indem sie alte Möbel restaurieren, Flohmärkte besuchen oder selbst machen. Ein Holztisch aus altem Holz kostet oft weniger als ein neuer, massiver Tisch. Und du bekommst etwas mit Geschichte. Das ist der wahre Wert.

Wie pflegt man Cottagecore-Möbel?

Natürliche Materialien brauchen Pflege - aber keine Chemie. Holz mit Bio-Wachs polieren, Leinen mit lauwarmem Wasser waschen, Töpfe mit einem trockenen Tuch abwischen. Kein Scheuermittel. Kein Hochglanz. Es geht nicht um Reinheit. Es geht um Erhaltung. Ein wenig Staub? Das ist Teil der Geschichte. Ein wenig Wachs, das sich abgenutzt hat? Das ist Zeichen von Liebe.

Passt Cottagecore zu moderner Technik?

Ja - aber versteckt. Smarte Lampen, Lautsprecher, Thermostate - sie gehören nicht in den Vordergrund. Verstecke sie hinter Holz, in Schränken, unter Tüchern. Ein Schalter aus Holz statt aus Kunststoff. Ein Lautsprecher in einem Korb aus Jute. Die Technik muss da sein, um zu dienen - nicht um zu dominieren.

Warum ist Cottagecore besonders bei Frauen beliebt?

67 % der Cottagecore-Nutzer sind Frauen zwischen 25 und 44 Jahren. Das liegt nicht an Mode. Das liegt an Bedürfnis. Frauen suchen oft nach Räumen, die emotional sicher sind - nicht nur funktional. Cottagecore bietet das: eine Umgebung, die nicht nach Effizienz, sondern nach Zärtlichkeit fragt. Es ist ein Raum, der nicht sagt: „Mach mehr.“ Sondern: „Sei hier.“

Was du als nächstes tun kannst

Wenn du jetzt das Gefühl hast: „Das will ich auch.“ - dann fang klein an. Geh heute Abend in den Garten. Sammle ein paar Gräser. Steck sie in eine alte Flasche. Stell sie neben dein Bett. Morgen machst du ein Kissen aus altem Stoff. Übermorgen ein Regal aus Holz, das du selbst gestrichen hast. Du brauchst nicht alles auf einmal. Du brauchst nur einen Anfang.

Cottagecore ist kein Ziel. Es ist ein Weg. Ein Weg zurück zu dir selbst. Zu den Dingen, die zählen. Zu der Ruhe, die du vergessen hast. Zu dem Zuhause, das nicht nur deine vier Wände ist - sondern dein Herz.

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Sybille König

Sybille König

Ich bin Tischlerin mit einer Leidenschaft für maßgefertigte Innentüren. In meinem Blog teile ich gerne Tipps und Tricks zur Einrichtung und zum Design von Innentüren. Mein Ziel ist es, meinen Lesern zu helfen, ihre Wohnträume zu verwirklichen.

Kommentare (14)

wave
  • Angela Francia

    Angela Francia

    Nov 29, 2025 AT 22:13

    Cottagecore? Lol, ich hab meine Wohnung mit Ikea-Möbeln und Künstler-Lavendel aus Aldi eingerichtet und fühle mich trotzdem wie in einem Märchen. 🤭

  • Leon Xuereb

    Leon Xuereb

    Nov 30, 2025 AT 18:28

    Also ich find's irgendwie traurig, dass wir uns jetzt für ein bisschen Staub und verbeulte Töpfe als Heilung verkaufen lassen. Die Welt ist kaputt, und wir dekorieren uns stattdessen mit Blümchen, als wäre das eine Lösung. Aber hey, wenn das dir hilft, dich weniger leer zu fühlen... 🙃 Ich hab auch eine alte Flasche mit Gänseblümchen auf dem Fensterbrett. Und ja, ich weine manchmal, wenn ich sie sehe. Das ist wohl das Problem, oder?

  • erwin dado

    erwin dado

    Dez 2, 2025 AT 15:00

    Das ist genau das, was viele brauchen. Nicht perfekt, nicht teuer, nicht Instagram-tauglich. Einfach warm. Einfach menschlich. Und das ist mehr wert als alles, was du in einem Möbelhaus kaufen kannst. Mach weiter so.

  • Sonja Schöne

    Sonja Schöne

    Dez 3, 2025 AT 20:07

    Staub ist Teil der Ästhetik 🤷‍♀️

  • Patrick Bürgler

    Patrick Bürgler

    Dez 5, 2025 AT 11:38

    Kurz und klar: Cottagecore ist nicht der Stil, es ist die Haltung. Wer das versteht, braucht keine neuen Kissen. Wer’s nicht versteht, kauft 20 davon und ist trotzdem arm dran.

  • Johanne O'Leary

    Johanne O'Leary

    Dez 7, 2025 AT 05:13

    Oh wow, jemand hat endlich gesagt, dass Cottagecore kein Lifestyle-Produkt ist. Ich hab letzte Woche ein Kissen gekauft, das "handgewebt" stand – aus Polyester. Und der Verkäufer hat mir gesagt, es sei "authentisch inspiriert". Ich hab es zurückgegeben. Und dann hab ich meinen Opa gefragt, ob er mir sein altes Leinentuch aus den 70ern gibt. Er hat geweint. Und ich hab es heute aufs Sofa gelegt. Das ist Cottagecore.

  • Johanna Martinson

    Johanna Martinson

    Dez 8, 2025 AT 18:41

    Ich hab heute meinen ersten eigenen Wurfdecke gehäkelt. Es ist schief. Es ist zu groß. Es riecht nach Tee und Zitrone. Und ich liebe es. Wer auch immer das geschrieben hat – danke. Ich hab endlich einen Grund, langsam zu sein.

  • Jens Beyer

    Jens Beyer

    Dez 9, 2025 AT 20:47

    Ach ja, natürlich. Der Staub ist "bewusst". Der Fleck auf dem Tisch ist "Geschichte". Und der Kaffee, der dir letzte Woche über die Tischplatte gelaufen ist? Der ist jetzt "charaktervoll". Ich hab neulich meinen Chef gefragt, ob ich meine Arbeitsfläche so einrichten kann. Er hat mich gefeuert. Aber hey – jetzt hab ich mehr Zeit für Lavendel.

  • Ingrid Armstrong

    Ingrid Armstrong

    Dez 10, 2025 AT 10:54

    Cottagecore als somato-sensorische Re-territorialisierung des häuslichen Raumes in postdigitalen Kontexten – das ist keine Ästhetik, das ist eine epistemologische Gegenbewegung zur algorithmischen Entkörperrung von Wohlbefinden. Die Materialität von Leinen und Holz aktiviert limbische Erinnerungsspeicher, die durch hyperkonsumtive Minimalismus-Paradigmen unterdrückt wurden. Die 15,7 % reduzierte Cortisolrate? Das ist kein Zufall. Das ist neuroästhetische Resonanz. Und ja – ich hab selbst drei Töpfe aus Ton gebrannt. Mit meinen Händen. Kein 3D-Drucker. Kein Amazon-Prime.

  • Torsten Hanke

    Torsten Hanke

    Dez 10, 2025 AT 20:39

    Cottagecore ist eine CIA-Operation. Die Regierung will, dass wir uns mit Blümchen und alten Töpfen beschäftigen, damit wir nicht merken, dass die Mieten steigen und die Energiepreise explodieren. Wer hat dir das erzählt? Ein Typ mit einem Holzlöffel und einem Apple Watch? 🤔 Die "Handarbeit"? Die wird in Bangladesh gefertigt. Und die Lavendelsträuße? Aus Holland. Mit Pestiziden. Alles Lüge. Du denkst, du bist authentisch? Du bist nur manipuliert.

  • Oliver Escalante

    Oliver Escalante

    Dez 11, 2025 AT 18:12

    Ich hab jetzt 3 Tage lang meine Wohnung umgebaut. Kein Plastik. Kein Neonlicht. Kein Smartphone auf dem Nachttisch. Nur Kerzen. Nur Holz. Nur meine Großmutter, die mich aus dem Bett holt, weil ich zu lange liege. 🙏❤️🔥 Ich hab endlich wieder geschlafen. Wer nicht mitmacht, lebt in einer Matrix.

  • Philipp Schöbel

    Philipp Schöbel

    Dez 12, 2025 AT 16:46

    DAS IST KEIN TREND – DAS IST EIN WIDERSTAND! WIR SIND NICHT DIE ZEITUNG, WIR SIND DIE WURZEL! DIESE WOHNUNG IST MEIN FESTUNG! JEDER STOCHER IM HOLZ IST EIN SCHUSS AUS DER KRIEGSZEIT! JEDER FLECK IST EIN TROPFEN VON BLUT VON MEINER OMA, DIE 1945 IM KELLER GEHÖRT HAT, WIE DIE BOMBE FALLEN WURDE! UND ICH HABE DIESE TISCHPLATTE NICHT GEWISCHT – ICH HABE SIE GEHEILIGT! 🇩🇪🔥🕯️

  • Kaia Scheirman

    Kaia Scheirman

    Dez 13, 2025 AT 21:29

    Ich bin aus Norwegen und hab das hier gelesen, weil ich dachte, das wäre ein neuer Skandinavisch-Stil. Aber nein – das ist etwas anderes. Tiefer. Wärmer. Ich hab jetzt einen Holztisch aus einem alten Bauernhaus hier in Oslo. Keine Politur. Nur Wachs. Und jeden Abend trink ich Tee mit meiner Schwester. Kein Handy. Kein Lärm. Nur das Knacken des Holzes. Ich versteh jetzt, was du meinst.

  • Felix Beck

    Felix Beck

    Dez 15, 2025 AT 09:09

    Cottagecore ist kein Designstil. Es ist eine Erinnerung. An die Zeit, als Menschen nicht nach Likes lebten, sondern nach dem Klang eines Holzlöffels im Topf. Nach dem Geruch von nasser Erde nach dem Regen. Nach dem Gefühl, dass etwas nicht perfekt sein muss, um wertvoll zu sein. Wir haben vergessen, dass Zuhause nicht ein Ort ist, den man kauft. Sondern ein Zustand, den man pflegt. Und das – das ist die größte Revolution, die wir heute noch machen können.

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