Energieberatung für Immobilien: Kosten, Förderung und Nutzen im Jahr 2026

Wenn du dein Haus oder deine Wohnung sanieren willst, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann ist eine Energieberatung der erste und wichtigste Schritt. Sie zeigt dir genau, was in deinem Gebäude sinnvoll ist - und was nicht. Viele Eigentümer denken, dass sie das selbst herausfinden können. Doch die Realität sieht anders aus: Eine gute Beratung spart dir nicht nur Geld, sondern macht dich auch berechtigt für staatliche Zuschüsse, die bis zu 33.000 Euro betragen können. Und das alles, bevor du einen einzigen Hammer schwingst.

Wie viel kostet eine Energieberatung wirklich?

Die Preise für eine Energieberatung variieren stark. Es gibt keine einheitliche Rechnung. Alles hängt davon ab, wie tief du gehen willst. Eine einfache telefonische Beratung kostet manchmal nur 30 Euro - besonders wenn du dich an die Verbraucherzentrale wendest. Einkommensschwache Haushalte bekommen sie sogar kostenlos. Aber das ist nur der Anfang.

Wenn du eine Vor-Ort-Beratung mit einem zertifizierten Energieberater buchst, liegen die Kosten zwischen 600 und 1.000 Euro. Das ist die Standardversion: Der Berater kommt vorbei, schaut sich Heizung, Dämmung, Fenster und Lüftung an, misst Luftdichtigkeit und erstellt eine erste Einschätzung. Aber das reicht nicht, wenn du Fördergelder willst.

Für die volle Förderung brauchst du den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Das ist kein einfacher Zettel, sondern ein detaillierter Fahrplan für die nächsten 5-10 Jahre. Er sagt dir, wann du die Dämmung erneuern sollst, wann du die Heizung wechseln musst und welche Maßnahmen sich am besten kombinieren lassen. Die Kosten für einen iSFP bei einem Einfamilienhaus liegen zwischen 1.200 und 1.800 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern mit vier oder mehr Wohnungen kannst du mit 2.500 bis 5.000 Euro rechnen.

Einige Berater verlangen 100 Euro pro Stunde. Eine umfassende Beratung dauert 8-12 Stunden - das macht schnell 1.000 bis 1.200 Euro aus. Hinzu kommen zusätzliche Tests: Ein Blower-Door-Test zur Luftdichtigkeitsmessung kostet rund 500 Euro, eine Thermografie mit Wärmebildkamera auch 400-600 Euro. Wer das alles kombiniert, landet bei 2.500-3.000 Euro Gesamtkosten.

Du zahlst nicht alles selbst - die Förderung deckt die Hälfte

Die gute Nachricht: Du musst diese Kosten nicht alleine tragen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt 50 Prozent der Beratungskosten - mit einer Obergrenze. Seit August 2024 gilt: Bei Einfamilienhäusern sind maximal 650 Euro förderfähig. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohnungen sind es 850 Euro.

Das bedeutet: Wenn du einen iSFP für 1.500 Euro bekommst, bekommst du 650 Euro zurück. Du zahlst also nur noch 850 Euro. Ohne Förderung wäre das ein Verlust von 1.500 Euro. Mit Förderung ist es eine Investition, die sich schnell amortisiert.

Doch Vorsicht: Nicht jede Beratung wird gefördert. Der Berater muss in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes eingetragen sein. Das sind aktuell über 15.000 zertifizierte Fachleute. Wenn du einen unbeaufsichtigten Anbieter wählst, bekommst du keinen Cent zurück. Auch Online-Beratungen ohne Hausbesuch werden nicht gefördert - es muss ein echter Vor-Ort-Termin sein.

Die Förderung gilt nur für den iSFP selbst. Dinge wie mehrere Folgeberatungen, Begleitungen über Monate oder die Umsetzung der Maßnahmen werden nicht bezahlt. Du bekommst den Plan - aber nicht die Hand, die ihn ausführt.

Ein vergleichendes Bild zeigt ein altes, energieverschwendendes Haus links und ein modern, sanierteres Haus rechts, getrennt von einem goldenen Schlüssel mit 'iSFP'.

Warum der iSFP so wichtig ist - und was er dir bringt

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist nicht nur ein Papier. Er ist der Schlüssel zu weiteren Fördergeldern. Seit 2020 ist er für viele Sanierungsmaßnahmen verpflichtend. Ohne iSFP bekommst du keinen Zuschuss vom BAFA, keine KfW-Förderung, keinen steuerlichen Vorteil.

Der Plan zeigt dir, welche Maßnahmen du als Nächstes angehen solltest. Er sagt dir nicht nur: „Dach dämmen.“ Sondern: „Dachdämmung im Jahr 2026, dann Heizungstausch 2028, dann Fensterwechsel 2030.“ Er berechnet dir die Amortisationszeit - also wie lange du brauchst, um die Kosten durch gesparte Heizkosten wieder hereinzuholen. Die durchschnittliche Amortisationszeit liegt bei 8-12 Jahren. Aber: Mit dem iSFP kannst du oft schneller sparen, weil du die Maßnahmen optimal kombinierst.

Ein Beispiel: Du hast ein altes Haus mit Holzfenstern, schlechter Dämmung und einer Ölheizung. Ohne Plan würdest du vielleicht zuerst die Fenster wechseln - teuer, aber wenig Effekt. Der iSFP sagt dir: „Zuerst Dach und Außenwand dämmen, dann die Heizung auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe umstellen, dann erst die Fenster tauschen.“ So vermeidest du doppelte Arbeiten und maximierst den Effekt.

Und hier kommt der große Vorteil: Mit einem iSFP kannst du bis zu 5 Prozent mehr Förderung für Sanierungsmaßnahmen bekommen. Das klingt nach wenig - aber bei einer Sanierung von 50.000 Euro sind das 2.500 Euro extra. Und wenn du mehrere Maßnahmen kombinierst, kann die Gesamtsumme leicht 20.000-33.000 Euro erreichen.

Was du sonst noch brauchst - und was du nicht brauchst

Ein Energieausweis ist nicht dasselbe wie eine Energieberatung. Es gibt zwei Arten: den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis basiert auf deinen vergangenen Heizkosten. Er kostet 50-100 Euro und ist für die Vermietung Pflicht. Der Bedarfsausweis berechnet, wie viel Energie dein Haus theoretisch braucht - das ist viel genauer. Er kostet 300-500 Euro und wird oft im Rahmen einer Beratung erstellt. Beide sind förderfähig - aber sie ersetzen keinen iSFP.

Thermografie und Blower-Door-Test sind keine Pflicht, aber sie lohnen sich. Die Thermografie zeigt dir, wo Wärme verloren geht - an den Ecken, hinter den Heizkörpern, an der Decke. Der Blower-Door-Test misst, wie dicht dein Haus ist. Ein undichtes Haus verliert bis zu 30 Prozent mehr Wärme. Diese Tests sind teuer, aber sie verhindern, dass du Geld in die falschen Maßnahmen steckst.

Du brauchst keine umfangreiche Beratung, wenn du nur eine neue Heizung einbauen willst. Dann reicht ein einfacher Energieausweis. Aber wenn du dein Haus langfristig sanieren willst - und das solltest du - dann ist der iSFP die beste Investition, die du tätigst.

Ein Kalender mit wichtigen Terminen für die Energiesanierung liegt neben einem Thermografie-Gerät und einem Förderbescheid auf einem Tisch in einem österreichischen Wohnhaus.

Wie du den richtigen Berater findest

Nicht jeder Energieberater ist gleich. Einige arbeiten mit großen Baufirmen zusammen und empfehlen nur Produkte, mit denen sie kooperieren. Andere sind unabhängig und zeigen dir alle Optionen - von der Wärmepumpe bis zur Holzpelletsheizung.

Gehe immer zur Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes. Dort findest du alle zertifizierten Berater mit ihren Schwerpunkten. Du kannst nach Postleitzahl suchen und sehen, ob sie Erfahrung mit deinem Gebäudetyp haben - ob mit Altbau, Denkmalschutz oder Reihenhaus.

Frage nach Referenzen. Ein guter Berater zeigt dir Beispiele von ähnlichen Häusern. Er erklärt dir, wie viel Geld die Kunden gespart haben. Er sagt dir nicht: „Das ist die beste Lösung.“ Sondern: „Hier sind drei Optionen - mit Vor- und Nachteilen.“

Wartezeiten sind aktuell lang. Die Auslastung der Berater liegt bei 85-90 Prozent. Du musst mit 4-6 Wochen Wartezeit rechnen. Plane frühzeitig - besonders, wenn du im nächsten Jahr sanieren willst.

Was du jetzt tun solltest

Wenn du denkst, deine Energiekosten sind zu hoch, oder du planst eine Sanierung, dann handele jetzt. Die Förderung läuft noch - aber die Regierung plant ab 2025 eine Überarbeitung. Es könnte sein, dass die Konditionen sich verschärfen.

  • Prüfe, ob du in der Verbraucherzentrale eine günstige oder kostenlose Beratung bekommst.
  • Suche dir einen zertifizierten Energieberater in der offiziellen Liste.
  • Buche einen iSFP - nicht nur eine einfache Beratung.
  • Frage nach Thermografie und Blower-Door-Test - sie sind es wert.
  • Rechne mit einer Wartezeit von 4-6 Wochen.
  • Halte dich an den Fahrplan - nicht an dein Bauchgefühl.

Du wirst sehen: Die Beratungskosten von 650-1.300 Euro sind kein Aufwand. Sie sind die Investition in deine Zukunft. Denn wer heute sanieren lässt, spart morgen Heizkosten, erhöht den Wert seines Hauses - und macht sich unabhängig von steigenden Energiepreisen.

Wie viel kostet eine Energieberatung für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten liegen zwischen 1.200 und 1.800 Euro für einen vollständigen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Ohne Förderung zahlst du also 1.300-1.800 Euro. Mit der BAFA-Förderung von 50 % (max. 650 Euro) zahlst du nur noch 650-1.150 Euro. Einfache Vor-Ort-Beratungen ohne iSFP kosten 600-1.000 Euro, aber diese sind nicht förderfähig für Sanierungsmaßnahmen.

Wird die Energieberatung vom Staat gefördert?

Ja, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt 50 % der Kosten für eine Beratung durch einen zertifizierten Energieberater. Für Einfamilienhäuser gibt es maximal 650 Euro, für Mehrfamilienhäuser bis zu 850 Euro. Die Förderung gilt nur für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und nur, wenn der Berater in der offiziellen Bundesliste eingetragen ist.

Was ist der Unterschied zwischen Energieausweis und Energieberatung?

Der Energieausweis zeigt nur den aktuellen Energieverbrauch oder -bedarf des Gebäudes. Er ist Pflicht beim Verkauf oder der Vermietung. Die Energieberatung geht viel weiter: Sie analysiert Schwachstellen, berechnet Sanierungsschritte und erstellt einen langfristigen Fahrplan. Nur mit der Beratung und dem iSFP erhältst du Fördergelder für Sanierungsmaßnahmen.

Kann ich die Energieberatung selbst machen?

Nein. Nur zertifizierte Energieberater, die in der offiziellen Bundesliste eingetragen sind, dürfen den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ausstellen. Selbst erstellte Pläne werden nicht anerkannt. Auch wenn du viele Informationen online findest - für Fördergelder brauchst du den offiziellen, prüfbaren Plan.

Wie lange dauert es, bis ich einen Termin für die Beratung bekomme?

Aktuell (2026) dauert es durchschnittlich 4-6 Wochen, bis ein zertifizierter Energieberater einen Termin geben kann. Die Auslastung liegt bei über 85 %. Wenn du im nächsten Jahr sanieren willst, solltest du jetzt schon einen Termin buchen - sonst wirst du zu spät dran sein.

Was bringt mir die Energieberatung, wenn ich nicht sanieren will?

Auch wenn du nicht sofort sanieren willst, lohnt sich die Beratung. Du erhältst einen klaren Überblick über den Zustand deines Hauses. Du erfährst, wann die Heizung oder die Fenster wirklich ausgetauscht werden müssen. Du vermeidest teure Fehlentscheidungen. Und du bist bereit, wenn die nächste Förderrunde kommt - oder wenn du dein Haus verkaufen willst. Ein guter Energiezustand erhöht den Marktwert.

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Sybille König

Sybille König

Ich bin Tischlerin mit einer Leidenschaft für maßgefertigte Innentüren. In meinem Blog teile ich gerne Tipps und Tricks zur Einrichtung und zum Design von Innentüren. Mein Ziel ist es, meinen Lesern zu helfen, ihre Wohnträume zu verwirklichen.

Kommentare (18)

wave
  • rudi rental

    rudi rental

    Feb 19, 2026 AT 11:50

    Ich hab letztes Jahr meinen iSFP gemacht und war total überrascht, wie viel Mist ich vorher gedacht hab. Dachdämmung als erstes? Nee, erst die Fassade. Und dann erst die Heizung. Sonst war das Geld weg. Der Berater hat mir sogar gezeigt, dass meine alten Fenster noch 5 Jahre halten – und ich hab sie nicht ausgetauscht. Geld gespart, Beratung hat sich gelohnt. 🤷‍♂️

  • Angela Westbrook

    Angela Westbrook

    Feb 20, 2026 AT 19:40

    Es ist unfassbar, wie viele Leute immer noch glauben, ein Energieausweis sei eine Beratung. Das ist wie zu sagen, ein Reisepass ist eine Reiseberatung. Der iSFP ist ein strategischer Plan – kein Formular. Wer das nicht versteht, sollte lieber keinen Zuschuss beantragen. Und bitte, keine Online-Beratungen. Das ist Blödsinn. Vor-Ort. Punkt.

  • conor mckernan

    conor mckernan

    Feb 21, 2026 AT 17:31

    Hey, ich komm aus Irland und hab hier auch mal eine Beratung gemacht – total anders als bei uns. Bei uns zahlt der Staat 70 %, hier nur 50 %. Aber der Plan ist so detailliert, dass ich echt beeindruckt bin. Hatte nie gedacht, dass man so genau sagen kann, wann man was machen muss. Ich hab meinen Plan sogar mit meiner Tochter durchgenommen – sie will später auch sanieren. Das ist Zukunftsvorsorge, Leute.

  • Erik E. Schürmann

    Erik E. Schürmann

    Feb 23, 2026 AT 09:16

    Wusstet ihr, dass die BAFA-Förderung seit August 2024 nicht nur auf 650 € begrenzt ist, sondern auch nur noch für Gebäude mit maximal drei Wohnungen gilt? Wer eine Vierer-Wohnung hat, bekommt 850 € – aber nur, wenn der Berater die Hausnummer korrekt in der Liste hat. Ich hab einen Kollegen, der 1.200 € gezahlt hat, weil der Berater falsch eingetragen war. Kein Cent zurück. Und das, obwohl er den iSFP hatte. Das System ist ein Witz. Und die Liste? Nicht mal 90 % der Einträge sind aktuell. Wer vertraut da noch?!

  • Franziska Fotos

    Franziska Fotos

    Feb 23, 2026 AT 21:35

    Das ist doch alles nur eine Steuerfalle von der EU! Die wollen uns das Geld aus der Tasche ziehen und uns sagen, was wir mit unserem Haus machen sollen. Dämmen? Heizung wechseln? Ich hab mein Haus mit Holzofen und Kamin gebaut, das ist deutsche Tradition! Wer das nicht versteht, soll nach Berlin ziehen und sich von den Grünen beraten lassen. Energieberatung? Ich lasse mich nicht bevormunden!

  • Ronan Bracken Murphy

    Ronan Bracken Murphy

    Feb 24, 2026 AT 22:55

    Ich hab schon 12 Berater kontaktiert. 11 haben mir nur ihre Partnerfirmen verkauft. Nur einer sagte: „Lassen Sie die Heizung erstmal, dämmen Sie erst die Wände.“ Ich hab ihm vertraut. Jetzt sparen wir 40 % an Heizkosten. Und dieser eine Berater? Der hat nicht mal eine Webseite. Kein LinkedIn. Kein Instagram. Keine Werbung. Aber er hat den iSFP richtig gemacht. Die meisten Leute vertrauen auf Marketing. Ich vertraue auf Taten. Und die meisten sind einfach zu faul, um nachzudenken.

  • Angela F

    Angela F

    Feb 25, 2026 AT 11:17

    Ich hab meinen iSFP letzte Woche bekommen und bin so happy 😊 Die Beraterin hat mir sogar ein kleines PDF mit Schritt-für-Schritt-Checklisten gemacht – und die hat sie mir kostenlos zugeschickt! Ich hab gedacht, das kostet extra. Nein, sie hat gesagt: „Du bist nicht nur ein Kunde, du bist ein Mensch.“ Das hat mich gerührt. Ich hab ihr einen Kuchen gebacken. Jetzt bin ich total motiviert, endlich anzufangen. Danke, echte Menschlichkeit!

  • Klaus - Peter Richter

    Klaus - Peter Richter

    Feb 27, 2026 AT 02:20

    Ich hab den iSFP gemacht, aber nur die Hälfte davon umgesetzt. Warum? Weil ich erstmal die Dachdämmung gemacht hab. Und dann hab ich gemerkt: Die Heizung läuft noch super. Also hab ich gewartet. Keine Eile. Kein Stress. Der Plan ist ein Leitfaden, kein Befehl. Wer denkt, er muss alles auf einmal machen, der macht sich nur kaputt. Ich mach’s Schritt für Schritt. Und das ist okay.

  • Adrienne Seitz

    Adrienne Seitz

    Feb 28, 2026 AT 08:00

    Was ist eigentlich „Energie“? Nicht nur Wärme, nicht nur Strom. Es ist die Verbindung zwischen Mensch und Raum. Eine gute Beratung hilft dir nicht nur, Geld zu sparen. Sie hilft dir, dein Zuhause wieder zu fühlen. Ich hab nach der Beratung die alten Fenster nicht ausgetauscht – aber ich hab sie mit Wärmeschutzfolien versehen. Und jetzt ist es im Winter warm, aber nicht kalt. Und das Licht durch die Scheiben? Es fühlt sich anders an. Weicher. Menschlicher. Vielleicht ist das das wahre Ziel: nicht die Effizienz, sondern das Gefühl, zu Hause zu sein.

  • Sebastian Westphal

    Sebastian Westphal

    Feb 28, 2026 AT 12:33

    Habt ihr mal überlegt, dass die 50 % Förderung nur gilt, wenn der Berater in der Liste ist – aber die Liste nicht mal 100 % aktuell ist? Ich hab einen Berater gefunden, der super war. Hat alles erklärt. Aber er war nicht in der Liste. Warum? Weil er sich nicht anmelden wollte. Hatte zu viel Arbeit. Also hab ich den iSFP nicht genommen. Habe nur die Vor-Ort-Beratung. Und jetzt? Kein Zuschuss. Aber ich hab trotzdem was gelernt. Ist das fair? Oder ist das ein System, das Leute ausschließt, die nicht perfekt sind?

  • Dana Lenz

    Dana Lenz

    Mär 1, 2026 AT 18:10

    Die Energieberatung ist keine Option – sie ist eine Verpflichtung. Wer sein Haus sanieren will, hat die Pflicht, sich fachlich beraten zu lassen. Es geht nicht um Geld, es geht um Verantwortung. Klimawandel, Ressourcen, Zukunft – das sind keine Schlagworte. Das ist Realität. Wer hier nur spart, statt zu investieren, handelt nicht verantwortungsvoll. Wer den iSFP nicht macht, handelt nicht nur unklug – er handelt unethisch.

  • Lorentz Koagedal

    Lorentz Koagedal

    Mär 2, 2026 AT 16:07

    Ich hab jetzt schon drei Berater gehabt. Der erste hat mir gesagt, ich soll die Heizung wechseln. Der zweite sagte, ich soll die Dämmung machen. Der dritte meinte, ich soll die Fenster tauschen. Ich hab alles gemacht. Und jetzt? Die Heizung läuft nicht mehr richtig, die Dämmung hat Risse, und die Fenster lassen Kälte durch. Warum? Weil keiner von denen den Gesamtplan gesehen hat. Ich hab den iSFP nicht gemacht. Weil ich dachte, drei Meinungen sind besser als eine. Jetzt bin ich 18.000 Euro ärmer. Und der Staat zahlt nichts. Weil ich keinen iSFP hatte. Ich war naiv. Bitte, Leute. Nur EIN Berater. Nur EIN Plan. Sonst ist es ein Albtraum.

  • Veronika H.

    Veronika H.

    Mär 4, 2026 AT 14:23

    Wieso muss man immer alles so kompliziert machen? Einfach Dämmen. Heizung wechseln. Fertig. Warum braucht man einen Fahrplan? Warum 1.500 Euro? Warum muss man einen Experten zahlen? Ich hab ein Haus. Ich hab ein Gefühl. Ich weiß, was ich brauche. Warum muss ich mich von irgendwelchen Zahlen leiten lassen? Ich hab meine Mutter geheizt. Mit Holz. Mit Ofen. Ohne Plan. Und sie war warm. Warum nicht ich? Einfach. Machen. Fertig.

  • Sinead Riccardi

    Sinead Riccardi

    Mär 4, 2026 AT 17:15

    Die ganze Förderung ist ein Scherz. Ich hab neulich einen Berater gefragt, ob er auch für 500 Euro einen iSFP macht. Er hat gesagt: „Nein, das ist Betrug.“ Ich hab ihn dann auf die Liste geprüft – er war nicht drin. Also hab ich einen anderen genommen. Der war drin. Hatte aber keine Ahnung. Hat mir gesagt, ich soll die Heizung tauschen – obwohl die noch 10 Jahre hält. Ich hab den Plan genommen. Dann hab ich den Berater angezeigt. Jetzt läuft ein Verfahren. Wer sagt, dass das System funktioniert? Es funktioniert nicht. Es ist ein Betrug.

  • Julia Golher

    Julia Golher

    Mär 6, 2026 AT 03:23

    Wer sagt, dass man sanieren muss? Was ist mit den alten Häusern? Die haben Jahrhunderte überstanden. Warum müssen wir sie modernisieren? Weil die Regierung sagt, es ist gut? Weil die EU sagt, es ist notwendig? Wer hat das entschieden? Wer hat das Recht, über unsere Häuser zu bestimmen? Ich hab ein Haus. Es ist mein. Ich entscheide. Nicht der Staat. Nicht der Berater. Nicht der Plan. Ich. Einfach. Punkt.

  • Karl Benion

    Karl Benion

    Mär 6, 2026 AT 15:34

    Ich hab meinen iSFP vor 3 Monaten gemacht. Hatte Angst. Hatte keine Ahnung. Jetzt hab ich meinen ersten Schritt gemacht: Dachdämmung. War nicht teuer. War nicht schwer. Und jetzt? Die Heizkosten sind um 20 % runter. Ich hab nicht mal eine neue Heizung. Nur den Plan. Und jetzt bin ich so motiviert, dass ich nächste Woche die Fenster abklebe. Es ist nicht perfekt. Aber es ist ein Anfang. Und das zählt.

  • Marcelo Mermedo

    Marcelo Mermedo

    Mär 8, 2026 AT 15:10

    Ich bin Energieberater und hab 300 iSFPs gemacht. Ich sag euch: Die meisten Leute machen den Fehler, zuerst die Heizung zu wechseln. Falsch. Zuerst die Dämmung. Dann die Fenster. Dann die Heizung. Warum? Weil eine neue Heizung in einem undichten Haus nur mehr Energie verbraucht. Ich hab einen Kunden, der 15.000 Euro in eine Wärmepumpe investiert hat – und dann merkte er, dass die Wände undicht waren. Er hat jetzt 30 % höhere Kosten. Der Plan rettet euch. Vertraut ihm. Nicht eurem Bauchgefühl. Eurem Bauchgefühl ist egal, ob es kalt ist. Mein Plan weiß es.

  • Matthias Broghammer

    Matthias Broghammer

    Mär 8, 2026 AT 22:05

    Ich hab den iSFP gemacht. Hatte 6 Wochen Wartezeit. Der Berater kam. Hatte 20 Minuten Zeit. Hatte einen Kaffee. Hatte ein Gespräch. Hatte dann einen Plan. Ich hab den Plan unterschrieben. Dann hab ich ihn in die Schublade gesteckt. Ich hab ihn nicht gelesen. Ich hab ihn nicht verstanden. Ich hab ihn nicht umgesetzt. Aber ich hab ihn. Und jetzt? Ich kann sagen: Ich hab einen iSFP. Und das ist mehr als die meisten. Vielleicht ist das der wirkliche Sinn der ganzen Sache? Nicht die Sanierung. Sondern der Nachweis, dass man ihn hat.

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