Lackschichten: Was sie sind, warum sie zählen und wie sie Ihre Türen schützen

Wenn Sie eine Lackschicht, eine dünne, geschützte Oberflächenbeschichtung aus Kunstharz oder Öl, die Holz vor Abnutzung und Feuchtigkeit bewahrt. Auch bekannt als Lackierung, ist sie der letzte, aber entscheidende Schritt bei der Herstellung von Türen, die jahrelang gut aussehen und funktionieren. Es geht nicht um einfach nur Farbe auftragen. Eine Lackschicht ist ein Schutzschild. Sie verhindert, dass Ihre Türen durch Berührung, Feuchtigkeit oder Sonne beschädigt werden. Und ja – es macht einen Unterschied, ob eine Tür eine oder fünf Lackschichten hat.

Bei der Tischlerei geht es nicht darum, möglichst viel Lack aufzutragen. Es geht darum, die richtige Menge in der richtigen Reihenfolge aufzubringen. Die erste Schicht ist meist eine Grundierung, die das Holz versiegelt und den späteren Lack besser haften lässt. Dann kommen die eigentlichen Lackschichten – meist zwei bis drei –, die Farbe, Glanz und Härte geben. Jede Schicht muss trocknen, geschliffen und dann wieder überzogen werden. Das ist zeitaufwendig, aber notwendig. Eine einzige dicke Schicht reißt, blättert oder wird trüb. Mehrere dünne Schichten dagegen bleiben elastisch, widerstandsfähig und sehen jahrelang neu aus. Und das ist der Grund, warum Sie bei professionellen Tischlern nie eine Tür mit nur einer Lackierung bekommen.

Was viele nicht wissen: Die Art der Lackschicht bestimmt auch, wie leicht sich die Tür später reinigen oder reparieren lässt. Ein hochwertiger Lack mit mehreren Schichten lässt sich mit einem feuchten Tuch abwischen, ohne dass die Farbe darunter leidet. Ein billiger Lack hingegen löst sich schon bei leichter Berührung. Und wenn es doch mal zu einem Kratzer kommt? Dann ist eine intakte Lackschicht die Grundlage für eine gezielte Reparatur – ohne dass die ganze Tür neu lackiert werden muss.

Bei uns in der Fotowalzl Tischlerei wissen wir, dass eine Tür nicht nur funktioniert, sondern auch etwas bleibt. Deshalb achten wir darauf, dass jede Lackschicht perfekt sitzt. Wir verwenden keine Fertiglacke aus dem Baumarkt, die in einer Stunde trocknen, sondern Werkstoffe, die sich über Wochen und Monate verfestigen. Das macht den Unterschied zwischen einer Tür, die nach zwei Jahren alt aussieht, und einer, die wie neu wirkt – auch nach zehn Jahren.

Unter den Artikeln finden Sie praktische Tipps zu Oberflächenfinish, Holzschutz und den richtigen Werkzeugen für die Nachbearbeitung. Ob Sie eine Tür selbst lackieren wollen oder einfach verstehen möchten, warum Ihre neue Innentür so lange hält – hier finden Sie die Antworten, die wirklich zählen.

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