Grunderwerbsteuer Vergleich: Was du wirklich zahlen musst beim Immobilienkauf

Beim Kauf einer Immobilie ist die Grunderwerbsteuer, eine einmalige Steuer, die beim Eigentumswechsel fällig wird und vom Bundesland abhängt. Auch bekannt als Erwerbsteuer, ist sie kein Nebenkosten-Details, sondern eine der größten Ausgaben nach dem Kaufpreis selbst. Sie liegt zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises – je nachdem, wo du in Deutschland kaufst. Das bedeutet: Für eine 300.000 Euro teure Wohnung zahlst du in Bayern knapp 10.500 Euro, in Berlin aber über 19.500 Euro. Ein Unterschied von mehr als 9.000 Euro – nur wegen der Landesgrenze.

Diese Steuer wird nicht vom Staat, sondern vom Notar, der die Übertragung des Eigentums rechtlich sicherstellt und die Steuer an das Finanzamt abführt erhoben. Doch viele vergessen: Die Grunderwerbsteuer ist nicht die einzige Abgabe. Sie steht neben den Notarkosten, die für die Vertragsabwicklung und Grundbucheintragung anfallen und meist zwischen 1,5 % und 2 % des Kaufpreises liegen und den Grundbuchkosten, die für die Eintragung der neuen Eigentümerin oder des neuen Eigentümers im Grundbuch fällig werden. Zusammen können diese drei Posten leicht 10 % des Kaufpreises ausmachen – und das, bevor du auch nur einen Nagel in die Wand hämmerst.

Warum lohnt sich ein Grunderwerbsteuer Vergleich? Weil du nicht einfach hinnehmen musst, was dein Bundesland verlangt. Wenn du flexibel bist – etwa bei einem Zuzug oder einem ersten Eigenheim – kann der Standort den Unterschied zwischen einem erschwinglichen Kauf und einer finanziellen Belastung ausmachen. Ein Haus in Sachsen kostet dir an Steuern fast 30 % weniger als in Hamburg. Und das ist kein theoretisches Szenario: Tausende Käufer entscheiden sich jedes Jahr bewusst für einen anderen Ort, nur um diese Differenz zu nutzen. Auch bei Erbschaften oder Schenkungen greift die Grunderwerbsteuer – und die Regeln sind oft anders als beim Kauf.

Was du in den folgenden Artikeln findest, sind klare, praktische Einblicke in die Kosten, die beim Immobilienkauf wirklich anfallen. Du wirst sehen, wie du Notarkosten genau berechnest, warum die Auflassungsvormerkung deine Sicherheit erhöht, und wie du mit einem einfachen Rechner erkennst, ob du bei der Grunderwerbsteuer wirklich den günstigsten Weg wählst. Keine Theorie. Kein Jargon. Nur das, was du brauchst, um nicht übervorteilt zu werden – und vielleicht sogar tausende Euro zu sparen.

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