Warum Ihre Auslandsimmobilie ohne spezielle Versicherung riskant ist
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in Bremen, genießen einen Kaffee, und plötzlich kommt die Nachricht - ein Sturm hat Ihr Ferienhaus in Spanien beschädigt. Die Fenster sind raus, das Dach undicht, der Boden unter Wasser. Sie rufen den örtlichen Handwerker an. Aber wer zahlt? Wer versteht Ihre Anfrage? Wer kümmert sich um die Reparatur, wenn Sie kein Spanisch sprechen? Die Antwort ist einfach: Nur eine spezielle Auslandsimmobilienversicherung macht das möglich.
Viele Deutsche denken, ihre deutsche Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung reicht auch für das Haus in Italien oder Portugal. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Deutsche Versicherer weigern sich seit Jahren, Immobilien im Ausland abzusichern. Der Grund? Rechtliche Unsicherheiten, unterschiedliche Bauvorschriften, höhere Schadensrisiken und die Komplexität der Schadensregulierung im Ausland. Deshalb haben sich spezialisierte Anbieter etabliert - und die sind heute die einzige zuverlässige Lösung.
Laut einer Umfrage des Deutschen Zentrums für Altersvorsorge besitzen fast 19 Prozent der Deutschen über 50 eine Ferienimmobilie im Ausland. Die meisten in Spanien, Italien und Frankreich. Doch nur ein Bruchteil davon ist richtig versichert. Die Folge? Hunderte von Fällen, in denen Eigentümer nach einem Schaden selbst zahlen müssen - oder jahrelang mit Versicherern streiten, weil keiner versteht, was passiert ist.
Was eine echte Auslandsimmobilienversicherung leisten muss
Nicht jede Versicherung, die sich „Ferienhaus“ nennt, ist für Ihr Auslandsobjekt geeignet. Eine echte Auslandsimmobilienversicherung hat drei Kernfunktionen:
- Deutschsprachiger Service: Sie melden den Schaden auf Deutsch, bekommen die Unterlagen auf Deutsch, und der Ansprechpartner versteht Ihre Bedenken - ohne Übersetzer, ohne Missverständnisse.
- Deutsches Recht als Grundlage: Die Versicherungsbedingungen orientieren sich am deutschen Versicherungsrecht. Das bedeutet: Klare Regeln, verständliche Klauseln, und Sie wissen genau, was abgedeckt ist - kein juristisches Dickicht aus fremdem Recht.
- Abdeckung von Risiken, die im Ausland besonders hoch sind: Das sind nicht nur Feuer oder Sturm, sondern auch Erdbeben, Überschwemmungen, oder Schäden durch unbewohnte Zustände. Viele Versicherungen in Deutschland schließen das aus - hier nicht.
Ein Beispiel: Eine Wohnung in der Türkei. Ohne spezielle Deckung wäre ein Erdbeben ein finanzieller Ruin. Aber Intasure verknüpft Ihre Versicherung direkt mit der türkischen Pflichtversicherung DASK. Das bedeutet: Sie zahlen eine Prämie in Deutschland, aber der Schutz greift automatisch nach türkischem Recht. So funktioniert echte Sicherheit.
Die drei wichtigsten Anbieter im Vergleich
Der Markt für Auslandsimmobilienversicherungen ist klein - aber die Anbieter sind gut aufgestellt. Drei Namen dominieren: Intasure, Hiscox und Wochenendhaus-Versicherung24. Alle drei bieten Versicherungen nach deutschem Recht, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
| Anbieter | Max. Versicherungssumme | Gültig in Ländern | Spezialleistungen | Jährliche Prämie (100 m², Gruppe 1) | Selbstbehalt |
|---|---|---|---|---|---|
| Intasure | 1 Million Euro | 20 Länder, EU + Türkei | Anschluss an DASK (Türkei), Reisekostenerstattung, Mietverlustdeckung | 315 Euro | 250 Euro |
| Hiscox | 800.000 Euro | 20 Länder, EU + Großbritannien | Modulare Bauweise, 4,7/5 Sterne Schadensservice, Online-Abwicklung | 340 Euro | 300 Euro |
| Wochenendhaus-Versicherung24 | 750.000 Euro | 15 Länder, hauptsächlich EU | Keine Vorabanfrage nötig, Allgefahrendeckung, schnelle Zusage | 295 Euro | 200 Euro |
Intasure ist der einzige Anbieter, der die DASK-Anbindung bietet - ein entscheidender Vorteil für Türkei-Eigentümer. Hiscox punktet mit dem besten Kundenservice, wie unabhängige Bewertungen zeigen. Wochenendhaus-Versicherung24 ist die einfachste Option für schnelle Abschlüsse - besonders wenn Sie keine langen Beratungsgespräche wollen.
Wie viel kostet die Versicherung - und was wird genau abgedeckt?
Die Kosten hängen von drei Faktoren ab: dem Land, der Größe der Immobilie und der gewählten Deckung. Länder sind in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1: Deutschland, Österreich, Niederlande, Italien, Spanien. Gruppe 2: Frankreich, Portugal, Griechenland, Kroatien, Großbritannien. Gruppe 3: Türkei, Nordafrika - hier fallen höhere Prämien an.
Für eine 100 Quadratmeter große Ferienwohnung in Spanien (Gruppe 1) zahlen Sie bei Intasure etwa 315 Euro pro Jahr. Bei Hiscox sind es 340 Euro. Das ist mehr als eine Inlandsversicherung - aber dafür bekommen Sie etwas, das deutsche Versicherer nicht anbieten: echten Schutz.
Die Deckung umfasst standardmäßig:
- Feuer, Blitzschlag, Explosion
- Leitungswasser (z. B. kaputte Rohre)
- Sturm und Hagel
- Einbruchdiebstahl
- Unbewohnter Zustand (auch wenn die Wohnung 6 Monate leer steht)
- Kurz- und Langzeitvermietung (auch über Airbnb)
Zusatzleistungen, die Sie oft brauchen, sind:
- Elementarversicherung: Erdbeben, Überschwemmung, Lawinen - besonders wichtig in den Alpen, in der Türkei oder an der Küste.
- Mietverlustdeckung: Wenn die Wohnung nach einem Schaden 3 Monate nicht vermietbar ist, zahlt die Versicherung den ausbleibenden Mietgewinn.
- Reisekostenerstattung: Sie müssen zum Schadensort fliegen? Die Versicherung erstattet die Flugkosten - bis zu 2.000 Euro pro Schadenfall.
- Unbeabsichtigte Schäden durch Mieter: Ein Gast lässt den Herd an und verbrennt die Küche? Das ist mit dieser Option abgedeckt.
Ein Hausratwert von 40.000 Euro kostet etwa 200 Euro pro Jahr - das ist ein kleiner Preis für Sicherheit.
So schließen Sie die Versicherung richtig ab
Der Abschluss ist heute fast komplett online möglich. Bei Intasure und Hiscox geht es in fünf Schritten:
- Gebe den genauen Standort der Immobilie ein - nicht nur das Land, sondern die Stadt und Straße.
- Trage das Baujahr, die Bauweise (z. B. Ziegel, Holz, Beton) und die Wohnfläche ein.
- Wähle die Versicherungssumme - das ist der Wiederaufbauwert, nicht der Kaufpreis. Ein Haus in Spanien mit Steinmauern und Dachziegeln kostet oft mehr zum Wiederaufbau als ein vergleichbares in Deutschland.
- Wähle die Deckung: Standard oder mit Elementar- und Mietverlustdeckung.
- Bestätige - und schon erhalten Sie die Vertragsunterlagen per E-Mail. Keine Unterschrift nötig, seit 2021 ist alles digital.
Die Deutsche im Ausland e.V. bietet einen kostenlosen Rückrufservice an, wenn Sie unsicher sind. Nutzen Sie ihn. Es ist besser, eine Frage zu stellen, als später einen Schaden nicht zu melden - weil Sie nicht wussten, ob er abgedeckt ist.
Was viele vergessen - und was Sie unbedingt beachten müssen
Es gibt drei Fallstricke, die fast jeder macht.
Erstens: Sie denken, Ihre deutsche Hausratversicherung reicht. Falsch. Hausratversicherungen decken nur Ihre Möbel, nicht das Gebäude selbst. Und nur, wenn es in Deutschland steht.
Zweitens: Sie versichern nur den Kaufpreis. Der Wiederaufbauwert ist oft 20-40 Prozent höher als der Kaufpreis - besonders in Ländern mit hohen Baukosten wie der Schweiz oder Italien. Wenn Sie unterschätzen, zahlen Sie im Schadenfall selbst nach.
Drittens: Sie vergessen die Nutzung. Wenn Sie die Wohnung vermieten - auch nur ein paar Wochen im Jahr - müssen Sie das angeben. Viele Policen schließen gewerbliche Nutzung aus. Und wenn Sie es nicht angeben, kann die Versicherung den Schaden ablehnen.
Und eines noch: Versicherungen für Länder außerhalb der EU sind rar. AXA bietet weltweiten Schutz - aber nur für ausgewählte Regionen wie Thailand oder Marokko. In Asien, Afrika oder Lateinamerika ist oft eine lokale Versicherung nötig. Aber: Die deutsche Versicherung deckt dann nur den Transport Ihrer Möbel oder den Verlust der Vermietung - nicht das Gebäude. Das ist ein großer Unterschied.
Was Experten sagen - und warum Sie nicht warten sollten
Der Verein für Deutsche im Ausland (DIA e. V.) sagt klar: „Eine Auslandsimmobilie ohne spezielle Versicherung ist ein Risiko, das Sie nicht tragen sollten.“ Finanzgewissen warnt: „Wenn Sie keinen Schaden melden können, weil Sie die Sprache nicht verstehen, ist das kein Versicherungsfall - das ist ein finanzieller Albtraum.“
Der Deutsche Versicherungsverband (GDV) prognostiziert: Bis 2025 steigen die Prämien in risikoreichen Regionen um bis zu 35 Prozent. Warum? Der Klimawandel. Stürme, Überschwemmungen, Dürren - alles wird häufiger. Wer jetzt nicht versichert, zahlt später viel mehr.
Und die Anbieterstruktur verändert sich. Nur noch die Spezialisten wie Intasure und Hiscox überleben. Große Versicherer ziehen sich zurück. Das bedeutet: Die Zeit, um günstig abzuschließen, ist jetzt. In zwei Jahren ist der Markt kleiner - und die Preise höher.
Was passiert, wenn Sie nichts tun?
Ein Wasserschaden in Ihrer Ferienwohnung in Portugal. Sie rufen einen Handwerker. Er repariert das Dach - 8.000 Euro. Sie zahlen selbst. Ein Jahr später ein Sturm. Ein Fenster bricht. Der Boden wird nass. 12.000 Euro Reparaturkosten. Sie zahlen wieder. Und dann kommt das Erdbeben in der Türkei. Die Wand riss. Die Decke sackt ein. 150.000 Euro Schaden. Sie haben keine Versicherung. Sie verkaufen das Haus für 50.000 Euro - oder verlieren es ganz.
Das ist kein Horrorfilm. Das passiert jeden Monat. Und es passiert, weil Menschen denken: „Das wird mir schon nicht passieren.“
Doch die Statistik sagt etwas anderes: 18,7 Prozent der Deutschen über 50 haben eine Auslandsimmobilie. Und mehr als die Hälfte davon ist unzureichend versichert. Sie müssen nicht der sein, der den Verlust trägt.
Kann ich meine deutsche Wohngebäudeversicherung auf meine Ferienwohnung in Spanien ausweiten?
Nein. Deutsche Wohngebäudeversicherungen decken nur Immobilien innerhalb Deutschlands ab. Selbst wenn Sie den Vertrag erweitern wollen, lehnen die Versicherer das ab. Der Grund: Rechtliche Unsicherheiten, unterschiedliche Bauvorschriften und höhere Schadensrisiken im Ausland. Es gibt keine Ausnahme - nur spezialisierte Anbieter wie Intasure oder Hiscox bieten den richtigen Schutz.
Ist eine Versicherung in Spanien oder Italien besser als eine deutsche?
Nicht unbedingt. Ausländische Versicherungen sind oft in der Landessprache, haben komplizierte Bedingungen und keinen deutschsprachigen Kundenservice. Wenn Sie einen Schaden melden, müssen Sie übersetzen - oder jemanden finden, der das für Sie tut. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Deutsche Anbieter arbeiten mit lokalen Gutachtern zusammen - aber die Kommunikation läuft über Sie auf Deutsch. Das ist viel sicherer.
Was passiert, wenn ich die Wohnung vermiete?
Dann müssen Sie das bei der Versicherung angeben. Viele Policen schließen gewerbliche Vermietung aus - aber Intasure, Hiscox und Wochenendhaus-Versicherung24 decken Kurz- und Langzeitvermietung ab, auch über Airbnb. Wichtig: Sie müssen den Versicherer informieren, wenn Sie von privater Nutzung auf Vermietung wechseln. Sonst kann er im Schadensfall ablehnen.
Muss ich die Versicherung jedes Jahr neu abschließen?
Nein. Die Verträge laufen automatisch weiter, meist mit jährlicher Kündigungsfrist. Sie bekommen vorher eine Benachrichtigung mit dem neuen Preis. Wenn Sie nicht kündigen, bleibt der Vertrag bestehen - auch wenn Sie die Wohnung nicht nutzen. Das ist praktisch, aber achten Sie auf Preiserhöhungen, besonders in risikoreichen Regionen.
Kann ich die Versicherung auch für ein Grundstück ohne Haus abschließen?
Nein. Alle Anbieter versichern nur Gebäude, die bewohnbar sind. Ein unbebautes Grundstück wird nicht abgedeckt - weder gegen Feuer noch gegen Einbruch. Wenn Sie planen, später zu bauen, sollten Sie eine separate Bauleistungsversicherung in Betracht ziehen - aber das ist ein anderes Produkt.
Wie schnell wird ein Schaden reguliert?
Bei Intasure und Hiscox dauert es durchschnittlich 10-14 Tage, bis der Schaden bearbeitet wird. Das ist schnell, wenn man bedenkt, dass der Gutachter vor Ort reisen muss. Reisekostenerstattung wird innerhalb von 5 Tagen ausgezahlt. Bei größeren Schäden, wie nach einem Erdbeben, kann es länger dauern - aber die Versicherung zahlt sofort eine Vorauszahlung, damit Sie mit den Reparaturen beginnen können.
Was tun, wenn Sie schon einen Schaden hatten?
Wenn Sie bereits einen Schaden haben und keine Versicherung haben - dann ist es zu spät für den Schaden. Aber nicht für die Zukunft. Schließen Sie jetzt eine Versicherung ab. Nicht nur für das nächste Mal. Sondern weil die Versicherung auch den Zustand Ihrer Immobilie dokumentiert - und das hilft später, wenn Sie sie verkaufen oder vererben.
Und wenn Sie eine Versicherung haben, aber unsicher sind, ob der Schaden abgedeckt ist: Melden Sie ihn trotzdem. Die Versicherung prüft, ob es passt. Wenn nicht, wissen Sie es. Wenn ja, zahlen sie. Das ist besser als zu warten - und dann zu spät zu merken, dass Sie den Schaden hätten melden können.
Bernd Sangmeister
Dez 14, 2025 AT 12:40also ich hab mein haus in spanien versichert, aber bei der krankenkasse… naja, die meinten das wäre keine wohnung sondern ‘urlaubsobjekt’ und haben abgelehnt. jetzt hab ich bei intasure unterschrieben, 315 euro jahr, aber wenigstens kann ich auf deutsch schreiben, wenn das dach wieder leckt 😅
Elsa Bazán Mezarina
Dez 14, 2025 AT 20:06Es ist bemerkenswert, wie wenig deutsche Eigentümer die juristischen Implikationen einer Auslandsimmobilie verstehen. Die deutsche Wohngebäudeversicherung ist per Definition territorial begrenzt – ein fundamentaler Grundsatz des Versicherungsrechts. Wer dies ignoriert, handelt nicht nur fahrlässig, sondern verletzt implizit die Versicherungsbedingungen. Die hier genannten Anbieter sind nicht ‘besser’, sie sind einfach die einzigen, die sich der Komplexität stellen. 🤓
Jens Kilian
Dez 16, 2025 AT 17:44Ich hab letztes Jahr mein Haus in Portugal versichert – und es war ein Traum, endlich jemanden zu haben, der nicht nur ‘Ja, ja’ sagt, sondern wirklich versteht, was man meint. Besonders cool: die Reisekostenerstattung! Ich bin nach dem Sturm direkt hingeflogen, und die haben mir die Flüge erstattet. 😊 Vielleicht sollte man das mehr bewerben – viele wissen gar nicht, dass das existiert!
Alexander Balashov
Dez 17, 2025 AT 22:23Ich hab mir das auch überlegt, nachdem mein Nachbar in Italien nach dem Hagel 18.000 € selbst zahlen musste. Ich dachte: ‘Das passiert mir nicht.’ Dann hab ich’s gelesen – und jetzt hab ich’s. Nicht weil ich Angst hab, sondern weil ich nicht will, dass meine Familie das später auffangen muss. Einfach nur vernünftig, oder?
Julius Babcock
Dez 18, 2025 AT 09:18wieso zahlt die nicht einfach alles? ich mein, ich hab doch bezahlt, oder? 😕
Uwe Knappe
Dez 19, 2025 AT 21:43alle sagen ‘versichert sein ist wichtig’ – aber wer zahlt, wenn die versicherung pleitegeht? die staatliche absicherung gibt’s nicht für auslandsimmobilien. also ist das alles nur ein teurer traum. 🤷♂️
Heidi Becker
Dez 21, 2025 AT 13:12kleiner tipp: bei ‘Wochenendhaus-Versicherung24’ steht ‘keine Vorabanfrage nötig’ – aber Achtung, das heißt nicht, dass du keine Unterlagen schicken musst 😉
Lukas Vaitkevicius
Dez 22, 2025 AT 15:14die menschen denken, sie können mit ‘einfach mal versichern’ ihr leben retten… aber wer kontrolliert, ob die versicherung wirklich was taugt? die polizei? die bank? nein. nur der, der schon verloren hat. 😒
Agnes Koch
Dez 24, 2025 AT 07:32ich hab’s auch erst nach dem sturm in kroatien gemacht… und jetzt bin ich froh, dass ich nicht alleine mit dem handwerker rumdiskutieren muss 🙌
María José Gutiérrez Sánchez
Dez 24, 2025 AT 23:41Ich habe eine Frage zur Definition des Wiederaufbauwerts: Wird hier der aktuelle Baupreisindex des jeweiligen Landes berücksichtigt, oder wird lediglich ein pauschaler Aufschlag von 20–40 % angewendet? Dies wäre für eine präzise Risikobewertung relevant.
Andreas Tassinari
Dez 25, 2025 AT 20:26Die DASK-Anbindung von Intasure ist der entscheidende Faktor für Türkei-Immobilien – das ist kein Marketing-Gimmick, sondern eine rechtliche Notwendigkeit. Die türkische Pflichtversicherung ist in der Praxis die einzige, die bei Erdbeben tatsächlich zahlt. Ohne diese Kopplung ist jede deutsche Police nur halb so wertvoll. Die Versicherungssumme muss zudem mindestens 120 % des Wiederaufbauwerts betragen, sonst greift der Unterdeckungsstrafklausel – das steht in § 11 VVG.
Christof Dorner
Dez 26, 2025 AT 18:19Die Darstellung der Anbieter ist unvollständig und tendenziös. Es wird nicht erwähnt, dass Hiscox in der Vergangenheit Schadensfälle bei nicht gemeldeter Vermietung abgelehnt hat – laut Schiedsgerichtsurteil 2023/45. Zudem fehlt eine Analyse der Solvabilitätsquoten der Anbieter. Die Prämienvergleiche sind irreführend, da sie keine Inflationsanpassung berücksichtigen.
Jana Ballieul
Dez 27, 2025 AT 18:01Oh wow, also ich hab’s auch nicht gemacht… und jetzt frag ich mich, ob ich die nächste Ferienwohnung einfach in der Wüste bauen soll. 🤭
Rodrigo Ludwig
Dez 28, 2025 AT 20:55Leute, ich hab in Griechenland ein Haus und hab’s mit Hiscox versichert – und wisst ihr was? Der Typ vom Kundenservice hat mir sogar ein Video geschickt, wie ich den Schaden richtig fotografiere. Ich hab gedacht, ich bin in Deutschland, nicht auf einer Insel mit 30 Grad. Das ist kein Versicherungsprodukt – das ist Service mit Herz. ❤️
Bernd Sangmeister
Dez 29, 2025 AT 13:20haha @689 du hast recht, aber wenn ich jetzt nichts mach, werd ich doch nicht reicher… und wenn ich versichert bin, kann ich wenigstens sagen: ich hab’s versucht 😅